GFI Blog


Einträge des Autors "Marc-Oliver Schaake":

Feb

11

'GFI goes Virtual' - Auf dem Weg in eine (fast) bürolose Zukunft

von Marc-Oliver Schaake

Der eine oder andere wird bereits die News auf unserer Webseite gesehen oder sich über die neue E-Mail Signatur gewundert haben. Wir haben uns im Januar 2021 dazu entschieden, die Geschäftsstelle in Duisburg aufzugeben und in Zukunft ausschließlich auf "Remote Work" zu setzen. Wie es dazu kam und was das für unsere Kundinnen und Kunden, Partner und Mitarbeitenden bedeutet, möchte ich in diesem ersten Beitrag näher bringen. ...mehr

Okt

17

Millionste Rückmeldung mit Notes-basierter Workforce-Management Lösung bei ENSO

von Marc-Oliver Schaake

Unser Kunde ENSO Netz GmbH feierte im September ein ganz besonderes Jubiliäum. Nach rund zehn Jahren Produktivbetrieb erfolgte am 07. September 2020 die einmillionste Rückmeldung eines Monteurs über das von uns mitentwickelte Mobile Workforce Management-System. Seit den ersten Gesprächen im November 2009 bei der ENSO Energie Sachsen Ost AG in Dresden, dem ersten Roll-Out in der Pilotregion Görlitz im Sommer 2010 und heute ist nicht nur eine Menge Wasser Neiße und Elbe hinab gelaufen. Der von uns auf Basis Notes/Domino und XPages entwickelte WFM-Mobile Client wurde im Laufe der Jahre um viele Funktionen ergänzt, die die tägliche Arbeit der Mitarbeitenden erleichtern. Aus der Handvoll Görlitzer Pilotuser ist inzwischen eine stattliche Mannschaft von über 250 Leuten geworden, die tagtäglich mit WFM arbeiten. Umso schöner ist es, dass die millionste Rückmeldung von einem Mitarbeiter aus der Pilotregion Görlitz stammte. Zu gerne wären wir bei der Ehrung des Jubilars persönlich vor Ort gewesen. Gilt Görlitz doch als die schönste Stadt Deutschlands. ...mehr

Aug

26

Back to the roots mit Domino Volt (No-Code/Low-Code Entwicklung)

von Marc-Oliver Schaake

Als ich 1994 mit Lotus Notes (damals in der Version 3.2) anfing, war das Internet, wie wir es heute kennen, noch gar kein Thema. Mailsysteme funktionierten weitestgehend unternehmensintern, so auch Lotus Notes. Das Killerfeature von Notes war die einfache Entwicklung von Anwendungen mit Workflow-Charakter durch Poweruser in den jeweiligen Fachabteilungen. Jeder, der ansonsten mit Excel und Access (resp. Lotus 1-2-3 und Approach) unfallfrei umgehen konnte, war auch in der Lage mit Notes Applikationen zu erstellen. Sowohl die IBM, die Lotus Development übernommen hat, als auch der Mainstream in der IT haben sich in andere Richtungen entwickelt. Statt vieler dezentral gepflegter Apps mit Datenredunanzen, strebte man möglichst zentralisierte Systeme mit gemeinsamem Datenbestand und hoher Skalierbarkeit an. In der Rechnung der IT-Strategen fehlte allerdings der Enduser. Da nunmehr jede kleine Anforderung zu einem IT-Projekt wurde, für das Budget und Kapazität fehlte, behalf man sich halt mit Excel-Listen und Dateiablagen. Also so, wie man das vor Einführung von Lotus Notes in den Anfangsneunzigern auch schon getan hat. An der Stelle setzt das neue Produkt Domino Volt an, welches das Thema No-Code/Low-Code-Entwicklung auf ein neuzeitliches Level bringt und den Fachanwendern wieder die Möglichkeit gibt, eigene leistungsstarke Applikationen ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. ...mehr

Mai

11

Dank HCL Nomad: SNS CRM auf dem Tablet

von Marc-Oliver Schaake

Mobile Anwendungen Der Wunsch, Notes-Anwendungen auf mobilen Endgeräten abseits von Windows Notebooks oder MacBooks nutzen zu können, ist mindestens so alt wie das erste iPad. Dabei müssen viele völlig konträr laufende Anforderungen berücksichtigt werden und unter einen Hut gebracht werden. ...mehr

Mär

24

Homeoffice-Tagebuch: Marc-Oliver Schaake

von Marc-Oliver Schaake

Das Thema Heimarbeit verfolgt mich schon eine ganze Weile und, wenn ich ehrlich bin tue ich mich gelegentlich immer noch schwer damit über einen längeren Zeitraum komplett zuhause zu arbeiten. Von einzelnen Tagen mal abgesehen, fing die erste Homeoffice-Phase bei mir irgendwann 2003 mit dem Umzug von Krefeld nach Duisburg an. ...mehr

Mär

19

Spannende Zeiten für Lotus-Anwender (HCL Domino, Sametime, Notes, Volt)

von Marc-Oliver Schaake

Neun Monate nach der Übernahme durch HCL zeigt sich, dass die Jahre mit wenigen Entwicklungsschritten vorbei sind. ...mehr

Mär

16

Corona: IT im Angesichts des Lockdowns und wie GFI zu einer Mobile Company wurde

von Marc-Oliver Schaake

Nicht erst seit gestern stehen Themen wie Heimarbeit oder Business Continuity regelmäßig im öffentlichen Fokus. ...mehr

Jul

16

Design Thinking für Domino-Anwendungen

von Marc-Oliver Schaake

Am 26. Juni 2019 fand in Berlin ein sehr interessanter IBM-Workshop zum Thema "Design Thinking für Domino-Anwendungen" statt. Dieser inzwischen sehr beliebte Ansatz kam bereits bei den letzten "Domino Jam"-Veranstaltungen zum Einsatz und eignet sich besonders, um in der Frühphase einer Produktentwicklung durch das Bilden interdisziplinärer Teams die Erwartungen von Anwendern zu strukturieren und durch Prototypeing und Feedback-Zyklen zu einem gemeinsamen Ziel zu gelangen. ...mehr

Jun

14

Das war die #DNUG46 Konferenz

von Marc-Oliver Schaake

Am 04. und 05. Juni 2019 fand in Essen die diesjährige DNUG-Konferenz mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Über den spannenden, von HCL organisierten Vortag, habe ich ja schon berichtet. Auch an den beiden Haupttagen wurde ein großer Teil der Sessions von HCL Mitarbeitern bestritten. Mit vier Kolleginnen und Kollegen angetreten, haben wir versucht möglichst viele der fast 60 Sessions zu besuchen. Da wir alle beigeisterte Notes-Entwickler sind, hat sich natürlich ein Schwerpunkt rund um die Neuerungen der Notes/Domino-Plattform gebildet. Mit der für Ende 2019 angekündigten Version 11 werden sich viele tolle neue Möglichkeiten ergeben. ...mehr

Jun

07

#DNUG46 - HCL Digital Solutions stellt sich vor

von Marc-Oliver Schaake

Tradtionell beginnt der Vortag der DNUG-Jahreskonferenz am Nachmittag mit einer Mitgliederversammlung und anschließendem Barbecue als Einstimmung auf zwei spannende Konferenztage. Aufgrund der im Dezember verkündeten, geplanten Übernahme eines Teils des IBM Software-Portfolios durch HCL und den bereits bekannt gewordenen Plänen, massiv in die Erneuerung und Weiterentwicklung des Portfolios zu investieren, war das Interesse natürlich riesengroß, mehr zu erfahren.

Solange die Transaktion wettbewerbsrechtlich nicht abschließend genehmigt wurde, verlangt das US-Börsenrecht in der Zwischenzeit aber "Business as Usual" und verbietet das Schaffen irreversibler Fakten und schränkt die Akteure ebenfalls stark in der Kommunikation über zukünfitge Planungen ein. Da man aber davon ausging, dass die notwendige Genehmigung bis Ende Mai 2019 erteilt werden würde, hat HCL die Gelegenheit genutzt und am Vortag der DNUG (zukünftige) Businesspartner und Kunden zu einem Infotag unter dem Motto "HCL Digital Solutions - Your new best friend" nach Essen eingeladen. Da ein Teil der Konferenzteilnehmer sowieso bereits am Vortag anreiste, die Konferenzhalle aufgrund der notwendigen Aufbauarbeiten zur Verfügung stand, lag es natürlich nah den vielen Fragen und Themen den entsprechenden zeitlichen Rahmen zu gewähren, anstelle zu versuchen diese im Konferenzprogramm unterzubringen und parallel stattfindenden Sessions spürbar Besucher abzuziehen.

Zu diesem Event haben sich über 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet, wobei die Gruppe nicht deckungsgleich mit den Teilnehmenden der Konferenz war, viele also extra für den Prolog den Weg nach Essen auf sich genommen haben. Dass die endgültige Genehmigung des Deals am Montag noch nicht erteilt war, sorgte zwar dafür, dass wiederum nicht über alle Themen gesprochen werden konnte, tat der Aufbruchsstimmung aber keinen Abbruch.

Roadmap
Mit ein wenig wetterbedingter Verzögerung, die die Anreise einer spürbaren Anzahl von Teilnehmenden erschwert hatte, tauchte Richard Jefts (Vice President & General Manager Digital Solutions) ohne viele Vorworte direkt in die Vorstellung des Geschäftsbereich "Digital Solutions" ein und stellte seine Vision für das von IBM übernommene Softwareportfolio vor. Und diese ist mehr als nur ehrgeizig.

HCL will, dass die Produkte nach Außen hin (wieder) wie aus einem Guss wirken und die User Experience in den Vordergrund stellen. Dazu wurde ein einheitliches Design Framework entwickelt, an das sich in Zukunft alle HCL Digital Solutions Produkte halten sollen, egal ob es sich dabei um einen nativen Client oder eine Browser-App handelt. Die Zeiten, wo Integration maximal aus dem Bereitstellen des Domino-Directories für die Benutzerverwaltung bestand, dürften damit endgültig vorbei sein.

Dazu gehört an einigen Stellen auch ein "Back to the roots". IBM hat es in der Vergangenheit verstanden, Lösungen die auf der Domino-Plattform basierten und im begrenzten Umfang zusammen mit Domino auf nur einem Server lauffähig waren, derart aufzublähen, dass diese am Schluss ein ganzes 19" Rack füllen konnten und eine Reihe von IBM Software-Produkten wie DB/2, Tivoli und Websphere benötigten. Für Sametime Limited Use (Chat und Presence-Funktion) soll dieser Irrsinn rückgängig gemacht werden.

Neben der verbesserten Zusammenarbeit und UX für das eigene Portfolio hat man sich, sicher auch als Ergebnis der Domino10 und Domino11-Jams, wieder auf eine der Kernkompetenzen von Notes & Domino besonnen: Der Offenheit gegenüber Unternehmensanwendungen von Drittanbietern. Dort hat sich in den letzten Jahren einiges bewegt. Waren in den Beginnjahren von Notes die OLE-Schnittstelle zu Microsoft Office zur Erzeugung von Word-Dokumenten oder der Datenabgleich mit SAP über eine Datenpumpe wie LEI ein absolutes Novum, so sprechen wir heute eher über Cloud basiertes Co-Editing, das Event basierte Veröffentlichen von Domino-Inhalten in Collaboration-Umgebungen wie Slack oder Microsoft Teams und die Zusammenarbeit an Daten und Dokumenten über die eigenen Unternehmensgrenzen hinweg. Sicherlich standen mit der Vielzahl von Programmiersprachen und technischen Schnittstellen die Möglichkeiten im Domino lange zur Verfügung, diese setzten aber stets tiefergehende Programmierkenntnisse voraus. Wir sind also gespannt, welche herstellerseitig vorbereiteten Möglichkeiten es in Zukunft geben wird.

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