GFI Blog


Einträge zur Kategorie "Lotus":

2023

Aug
31

[Part 2] Daten aus HCL Notes heraus teilen in Microsoft Teams und HCL Connections

von Marc-Oliver Schaake

Im letzten Beitrag habe ich Möglichkeiten vorgestellt, wie sich eine bewährte Funktion von HCL Notes, der Doclink, in Collaboration Suites wie bspw. HCL Connections oder Microsoft 365 (MS Teams) integrieren lässt.    Heute möchte ich eine andere sehr praktische Funktion des HCL Notes-Clients beleuchten und wie man diese mit HCL Connections Docs resp. Microsoft Sharepoint/Teams nutzen kann.  ...mehr

2023

Aug
08

Daten aus HCL Notes heraus teilen in Microsoft Teams und HCL Connections

von Marc-Oliver Schaake

Die Groupware-Plattform HCL Notes ist für viele Unternehmen seit nunmehr 33 Jahren ein treuer Begleiter im Büroalltag. In dieser Zeit haben sich Giga- wenn nicht Terrabytes an Daten in verschiedenen Applikationen angesammelt. Eine große Stärke von Notes war es immer, dass man auf jede beliebige Datenbank, jede Ansicht, ja sogar jedes einzelne Dokument einen Link schicken konnte. Am Einfachsten über eine Aktion im Menü, gerne aber auch manuell in eine E-Mail hineingepastet. Mit dem Aufkommen neuer Plattformen wie Microsoft Teams und HCL Connections hat sich vieles im Unternehmen verändert. Wie also retten wir dieses geniale Feature von "Lotus Notes" in die Neuzeit? ...mehr

2019

Jul
16

Design Thinking für Domino-Anwendungen

von Marc-Oliver Schaake

Am 26. Juni 2019 fand in Berlin ein sehr interessanter IBM-Workshop zum Thema "Design Thinking für Domino-Anwendungen" statt. Dieser inzwischen sehr beliebte Ansatz kam bereits bei den letzten "Domino Jam"-Veranstaltungen zum Einsatz und eignet sich besonders, um in der Frühphase einer Produktentwicklung durch das Bilden interdisziplinärer Teams die Erwartungen von Anwendern zu strukturieren und durch Prototypeing und Feedback-Zyklen zu einem gemeinsamen Ziel zu gelangen. ...mehr

2019

Apr
02

Notes 10.0.1 FP1 - Die Erlösung für macOS-User ist da

von Marc-Oliver Schaake

Nicht erst seit gestern, sind die Notebooks aus Cupertino, nicht mehr aus dem Arbeitsalltag vieler Menschen wegzudenken. Waren es früher hauptsächlich Firmen aus der sog. Kreativbranche, die Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Macs ausstatteten, so trifft man diese seit einigen Jahren auch vermehrt an anderen Orten an. Gerade auch in Entwicklerkreisen findet man immer mehr Rechner mit dem (nicht mehr) leuchtenden Apfel auf dem Cover.

Kaum ein IBMer, der in den letzten Jahren seine Präsentationen nicht mit einem Mac gehalten hat. Um so mehr verwunderte es, dass man dem Notes 9.0.1-Client so wenig Liebe entgegen gebracht hat. Kein Mac konnte leistungsfähig genug sein, um größere Notes-Datenbanken auf dem 9.0.1-Client in annähernd der Geschwindigkeit laufen zu lassen, wie man es von Windows gewohnt war.

Hinzu kam, dass mit der Umstellung auf Notes 9 sich die Abarbeitungsreihenfolge von Events in Masken und Teilmasken geändert hat. Bei Datenbanken, deren Masken sehr viele Teilmasken mit LotusScript-Code in den Events beinhalteten oder wo viel mit RichText-Feldern innerhalb von Tabellen gearbeitet wurde, waren regelmäßige Abstürze (NSD) an der Tagesordnung. Diese passierten aus heiterem Himmel an verschiedenen Stellen in der Anwendung, ohne dass ein System erkennbar war.

Fairerweise muss man sagen, dass dies weder bei den mitgelieferten Notes Templates, noch in eher einfach gehaltenen Anwendungen auftrat, wie sie die meisten Firmen im Einsatz haben. Das tröstet aber sicherlich nicht diejenigen, die regelmäßig in 40 GB großen CRM-Datenbanken unterwegs sind und schon das eine oder andere Dokument ein zweites Mal erstellen durften.

So verwundert es auch nicht, dass einige meiner Kollegen ihre produktive Notes9-Umgebung in einer Windows VM laufen haben.

Natürlich waren wir Mac-User gespannt, was Notes 10 für uns in Petto halten sollte. Das erste offizielle Release war die Version 10.0.1 für den Mac. Zwischen der Beta-Version und dem Release-Produkt wurde noch eine eigene JVM in den Client implantiert. Als Resultat dessen hatten dann viele Mac-User das Problem, dass jegliche Aktion mit JAVA-Bezug, sei es ein Agent in einer Datenbank oder nur das Aufrufen der JAVA Debug Console, zwangsläufig in einem Absturz mit NSD endete. Interessanterweise trat das Problem auf einem frisch installierten Mac, der zuvor noch nie einen Notes-Client gesehen hatte, nicht auf.

Am 31.03.2019 lieferten IBM und HCL nun das erste Fixpack zu 10.0.1 aus und beseitigten dieses Problem. Aber nicht nur das. Nach Aktualisierung aller lokaler Datenbanken auf die neue DB-Version (ODS 53) ist es egal, welche Aktion man im Client auch ausführt, es fühlt sich einfach wesentlich flüssiger an. Das Öffnen komplexer Masken, der Aufbau von Ansichten mit mehreren 100.000 Dokumenten. You name it!

Auch, wenn das Language Pack noch auf sich Warten lässt, so empfehle ich allen Mac-Usern den raschen Umstieg. Es lohnt sich!

2018

Dez
13

Domino 11 Jam in Wien

von Marc-Oliver Schaake

Am gestrigen Mittwoch, den 12.12.2018, fand im IBM Client Centre hoch über den Dächern Wiens der Domino 11 Jam statt. Nach Frankfurt am Vortag, ist Wien die vierte von insgesamt 18 Städten in der sich jeweils eine kleine Gruppe von Kunden und Business Partnern zusammenfand, um ihre Ideen für die nächste Version von Notes und Domino einzubringen.

Warum eigentlich Wien und nicht Frankfurt? Ähnlich wie für meine Teilnahme im Januar in Zürich galt auch hier, dass es nicht nur zeitlich besser passte, sondern auch einfach die Chance bot mal über den Tellerrand der deutschen Partnerlandschaft hinauszuschauen. Deutschland war und ist einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste, Markt für IBM Collaboration Produkte. Damit geht einher, dass viele Diskussionen von den deutschen Partnern dominiert werden.

Angesichts der Bekanntgabe des Verkaufs weiter Teile des IBM Softwareportfolios an den Entwicklungspartner HCL vor einigen Tagen, dürften wohl die meisten Teilnehmer mit einigen Fragen hierzu im Gepäck angereist sein. Richard Jefts (Vice President & General Manager der Collaborative Workflow Platforms bei HCL) ließ es sich daher nicht nehmen, den Teilnehmenden Rede und Antwort zu stehen. Richard bekräftigte noch einmal, dass HCL angetreten sei, um die im Paket enthaltenen Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln und mit dem bisherigen Verlauf in den vorangegangenen Monaten sehr zufrieden ist. Was versprochen wurde, wurde bis auf minimale Ausnahmen auch eingehalten. Diese werden aber gemeinsam mit 10.0.1 im Dezember adressiert.

Unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die US-amerikanischen Kartellbehörden soll die Transaktion Mitte 2019 abgeschlossen sein. In der Zwischenzeit (Blackout period) bleibt die Aufgabenteilung zwischen IBM und HCL in der bisherigen Form bestehen und gewisse Informationen dürfen aufgrund des Börsenrechts nicht mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Nun ja gut, das war irgendwie zu erwarten. Aus Partnersicht klangen jedoch einige erfreuliche Dinge zwischen den Zeilen durch.

Aber eigentlich waren wir ja dort, um Ideen für Notes und Domino 11 zu sammeln. Der Ablauf des Domino Jams orientierte sich an der sog. "Design Thinking"-Methode. Aus den vorangegangenen Veranstaltungen zur Domino Version 10 und den vielen Einträgen im Ideation Blog hat man jedoch einiges gelernt und mit den Fragestellungen mehr auf die globalen Themenkomplexe abgezielt. Im Januar in Zürich kam bei den meisten Teams eine ziemlich bunte Mischung aus detaillierten Featurewünschen, Bugfix-Anliegen und grundsätzlichen Überlegungen zusammen. Im Ideation Blog hält die meisten Stimmen aktuell übrigens der Wunsch, das Fenster mit den Dokumenteneigenschaften zu vergrößern.

In fünf Gruppen wurden im Rotationsverfahren die verschiedenen Fragestellungen beantwortet, Ideen gesammelt, gruppiert und priorisiert. Dabei galt es auch, aus der eigenen Rolle (Developer, Admin, Business User) auszubrechen und regelmäßig die Brille der jeweils anderen Gruppen aufzusetzen. Interessant fand ich, dass bei der Priorisierung der meisten Aufgabenpakete, bei aller Unterschiedlichkeit der Teilnehmenden, weitestgehend Einigkeit bestand.

Einige werden sich fragen: Was bringt denn nun eine solche Veranstaltung den Teilnehmenden und HCL? Klar ist, dass der Zeitplan für ein neues Major Release Ende 2019 nicht eingehalten werden könnte, wenn man mit den Arbeiten dafür erst nach Abschluss aller Jams warten würde. Natürlich wird parallel zur anstehenden Dot-Release (10.0.1) schon längst an Domino 11 gearbeitet. Für den Softwarehersteller ist das Feedback dennoch äußerst wichtig, um beurteilen zu können, ob man sich abseits des Abarbeitens des Backlogs, bei seinen eigenen Prioritäten mit den Wünschen der Kunden im Einklang befindet und ggf. noch umsteuern kann.

Nach knapp sechs Stunden intensiven Jammens rauchte wohl allen Teilnehmenden der Schädel, so dass der Vorschlag, den Tag gemütlich mit einem Bier ausklingen zu lassen auf große Gegenliebe stieß.

Was nehme ich aus Wien mit? Nach der plangemäßen Veröffentlichung von Domino 10, einem weitgehend auf den Domino-Server fixiertem Release, haben alle Beteiligte sehr konkrete Vorstellungen davon, was mit Notes und Domino 11 auf der Client-Seite passieren muss. Ich freue mich schon auf Ende 2019!

Wer mehr über die Entstehung von Domino 11 erfahren möchte, dem empfehle ich folgende Links und Hashtags:

#dominoforever auf Twitter
Tom Zeizels Blog auf dnug.de

...und natürlich GFI-Blog, Twitter-Kanal und Facebook-Seite!

2018

Okt
23

Weltpremiere von Notes/Domino 10

von Marc-Oliver Schaake

Lange genug hat es gedauert: Am 09.10.2018 fand die Weltpremiere von Notes/Domino 10 in Frankfurt am Main statt. Nachdem es lange Zeit so aussah, als ob Notes/Domino 9.0.1 die letzte „echte“ Version bleiben sollte und in Zukunft nur noch Feature- und Fixpacks das Produkt erweitern würden, wusste man spätestens seit Veröffentlichung des Deals mit HCL Technologies, dass es weitergehen wird. ...mehr